Digest: Tierhalterhaftpflichtversicherung
 
Viele Deutsche haben ein Haustier. Der freundliche Hund ist fest integriertes Familienmitglied, die zwei Katzen sorgen für Leben in einem Single-Haushalt, Reiten und das eigene Pferd ist das wichtige Hobby. Das Tier sorgt für Freude, sportliche Aktivität und ist ein treuer Begleiter. Doch was geschieht eigentlich, wenn ein Pferd durchgeht und einen Unfall verursacht? Oder ein Hund sich losreißt und auf die Straße läuft? Es gibt klare Regelungen vom Gesetzgeber, was geschieht, wenn ein Haustier Schäden anrichtet. Eine Tierhalterhaftpflicht ist unverzichtbar. Auf Portalen wie http://www.tarif-check24.eu/ finden Hundefreunde und Pferdeliebhaber wichtige Informationen und können sich mit Tarifvergleich die Kosten durchrechnen lassen.
 
Versicherungen online vergleichen
 
Wer ein Haustier hält, sollte sich die Kosten für eine Tierhalterhaftpflichtversicherung nicht sparen. Denn im Schadensfall, der durch einen Hund oder ein Pferd zum Beispiel verursacht wird, kann es für den Besitzer richtig teuer werden. Gute Versicherungen lassen sich heute bequem online vergleichen und direkt abschließen. Hierbei müssen Tierfreunde die Gattung, das Alter und die Anzahl der Tier angeben, um den geeigneten Tarif zu finden. Dabei ist die Tierhalterhaftpflichtversicherung der Oberbegriff, in der Regel spricht man meist etwa von einer Hunde- und Pferdehaftpflichtversicherung. Diese sind bisher nur in Hamburg und Berlin Pflicht, in bestimmten Fällen, z. B. Rottweilern, können Versicherungen eine Aufnahme verweigern.
 
Inhalt einer Tierhalterhaftpflicht
 
Bei einer Tierhalterhaftpflichtversicherung z. B. für den Hund sind die Halter des Tieres versichert, aber auch andere Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, die auf das Tier aufpassen. Somit können in der Haftpflichtversicherung für ein Tier auch andere Personen vom Versicherungsschutz profitieren. Für Pferdebesitzer z. B. macht dies Sinn, wenn etwa andere Personen das Tier ebenfalls reiten. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Person keine Ansprüche gelten machen kann, wenn sie z. B. gebissen wird. Daher sollten etwa Pferdebesitzer andere Reiter, die das Pferd nutzen dürfen, in der Police namentlich aufführen. Sonst kann die Versicherung eine Zahlung im Schadensfall verweigern.
 
Ohne Versicherung großes Risiko im Schadensfall
 
Ohne entsprechende Versicherung für Hunde oder Pferde können die Besitzer ein großes finanzielles Risiko eingehen. Auch wenn die Versicherung freiwillig ist, in schlimmen Schadenfällen kann dies finanziell drastische Folgen haben.   Denn im Schadensfall geht es nicht nur z. B. um Verletzungen, die direkt durch das Tier entstanden sind. Mit zu berücksichtigen sind desweiteren mögliche Folgeschäden oder z. B. auch Arbeitsausfälle etc. Dabei ist wichtig zu wissen, dass Kleintiere wie Katzen oder Vögel unter die gewöhnliche Privathaftpflichtversicherung fallen, sollte etwas passieren. Bei der Tierhalterhaftpflicht für Hunde und Pferde und ähnlich große Tiere sprechen wir von einer Versicherung von einer Mindestdeckung von drei Millionen Euro. Entsprechende Versicherungen kosten je nach Anbieter zwischen 70 und 80 Euro Beitrag im Jahr. Pferde werden etwas teurer, hier liegen die Beiträge bei um die 100 Euro.
 
Inhalt einer Tierhalterhaftpflichtversicherung
In einer Tierhalterhaftpflichtversicherung ist auch abgedeckt, wenn das Tier nicht direkt schuldig ist und der Besitzer seine Pflichten verletzt. Dies gilt z. b. für einen Unfall mit einem Hund, der frei läuft, obwohl eigentlich Leinenpflicht besteht oder etwa ein Pferd, das von der Koppel läuft, wobei die Zäune schadhaft sind. Hier gibt es in Städten und Gemeinden nicht immer klare Richtlinien, wo genau etwa Leinenzwang herrscht. Daher sollten sich Hundebesitzer hier genau informieren. Klar ist auch, dass bei vorsätzlichem Verhalten von Seiten der Besitzer die Versicherung nicht einspringt.
 
Mitglied im Händlerbund